Innenministerin Taina Bofferding im Gespräch
Zivile Hochzeiten müssen in Zukunft nicht mehr im Rathaus stattfinden
Sie lebt! Abgetaucht ist Innenministerin Taina Bofferding (LSAP) in diesen Zeiten nicht. Um das Funktionieren der 102 Gemeinden des Landes zu gewährleisten, arbeite sie viel hinter den Kulissen, sagt sie. Für Kritik, die in diesen Krisenzeiten an der Regierung geäußert würde, hat sie durchaus Verständnis. Verbesserungen seien immer möglich. Bedenken müsse man aber auch, dass es in dieser Krise keine vorgefertigten Pläne gebe. Aufgrund der Krise würden sich aber auch neue Möglichkeiten ergeben, sagt Taina Bofferding. Zum Beispiel, dass zivile Hochzeiten nicht unbedingt mehr im Rathaus stattfinden müssten. An einem Begräbnis oder einer Hochzeit dürfen übrigens jetzt 20 statt 10 Personen teilnehmen. Es würde auch gemeinsam mit den Kommunen überlegt, wie „Vakanz doheem“ während der Sommermonate im Interesse der Bürger aussehen könnte, sagt die Ministerin im Tageblatt-Interview.
Sie arbeite viel im Hintergrund, um das Funktionieren der Gemeinden zu gewährleisten, sagt Innenministerin Taina Bofferding. Deswegen halte sie keine Pressekonferenzen ab. Untergetaucht sei sie aber nicht. Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante