Nachhaltig sanieren

,,Zesumme renovéieren“ soll nationaler Standard werden

Die energetische Sanierung und Dekarbonisierung des Gebäudebestands ist laut Luxemburger Klimaplan von „entscheidender Bedeutung“. Als Folge dessen soll das Sanierungsprojekt „Zesumme renovéieren“ in Zukunft auf nationaler Ebene eingeführt werden. Das kündigte Wirtschaftsminister Lex Delles (DP) als Antwort auf eine parlamentarische Frage der Grünen-Abgeordneten Joëlle Welfring an. 

Das Projekt in Differdingen soll als Blaupause für weitere Sanierungsvorhaben auf nationaler Ebene dienen

Das Projekt in Differdingen soll als Blaupause für weitere Sanierungsvorhaben auf nationaler Ebene dienen Foto: Editpress/Alain Rischard

Das Pilotprojekt „Zesumme renovéieren“ wurde 2023 in Differdingen gestartet und wird inzwischen in mehreren Gemeinden getestet. Geplant ist, das Projekt auf nationaler Ebene einzuführen, um laut Wirtschaftsminister Lex Delles und Umweltminister Serge Wilmes (CSV) „die Lebensqualität der Bürger zu verbessern und zur Erreichung des Ziels der CO₂-Neutralität beitragen“. Demnach erklären die beiden Minister in ihrer Antwort auf eine parlamentarische Frage von „déi gréng“-Politikerin Joëlle Welfring, dass die energetische Renovierung von bestehenden Wohnhäusern gefördert und gleichzeitig der Energieverbrauch der Bewohner gesenkt werden soll.

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