Absolutes Rekordjahr

Zahl der Beschwerden gegen Polizisten steigt um 62 Prozent

Die Generalinspektion der Polizei verzeichnete 2024 in fast allen Bereichen Rekordwerte. Die Zahl der Beschwerden gegen Polizisten stieg um fast zwei Drittel, die der eingeleiteten Strafverfahren um fast ein Drittel. Mit der Personalaufstockung alleine lässt sich diese Zunahme nicht erklären.

Die Generalinspektorin der Polizei Monique Stirn und Vincent Fally, ihr Stellvertreter.

Die Generalinspektorin der Polizei Monique Stirn und Vincent Fally, ihr Stellvertreter. Foto: Eric Hamus / Editpress

Neben der großherzoglichen Polizei hat auch die für deren Kontrolle zuständige Generalinspektion der Polizei (IGP) vor zehn Tagen ihren Tätigkeitsbericht veröffentlicht, der am Dienstag zwar von CSV-Innenminister Léon Gloden nicht öffentlich vorgestellt wurde, jedoch auf der Internetseite der IGP einsehbar ist. Für die „Polizei der Polizei“ war 2024 ein regelrechtes Jahr der Rekorde: Die Gesamtzahl der Untersuchungen war mit 326 Fällen (24,4% mehr als 2023) so hoch wie noch nie. Rekordwerte wurden in jeder der drei Untersuchungskategorien verzeichnet: Die administrativen Untersuchungen stiegen um 17,5 Prozent, die Strafermittlungen um 28,2 Prozent und die Disziplinarverfahren sogar um ein Drittel (33,3%).

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