Gleichstellungspolitik

Yuriko Backes arbeitet „mit Hochdruck“ an Verbesserungen im Kampf gegen häusliche Gewalt

Am Montag stand die Petition von „La voix des survivant(e)s“ zu häuslicher Gewalt im Fokus der Gleichstellungskommission.

War in der Gleichstellungskommission zu Gast: Die zuständige Ministerin Yuriko Backes (DP) stand den Abgeordneten für Fragen zur Verfügung

War in der Gleichstellungskommission zu Gast: Die zuständige Ministerin Yuriko Backes stand den Abgeordneten für Fragen zur Verfügung Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Joëlle Welfring („déi gréng“) eröffnete die Debatte über die Forderungen von „La voix des survivant(e)s“ (LVS) mit deutlicher Kritik: Sie bedauerte die Abwesenheit von Justizministerin Elisabeth Margue (CSV). Kommissionspräsidentin Mandy Minella (DP) verwies auf die begrenzte Sitzungszeit, die Gleichstellungsministerin Yuriko Backes (DP) schloss eine gemeinsame Debatte in Zukunft nicht aus.

Woher die Kritik kommt? LVS präsentierte im Februar 2025 Reformvorschläge gegen genderbasierte Gewalt und deren Folgen für Kinder. Die Petition dazu erzwang eine öffentliche Debatte in der Abgeordnetenkammer. Von den 57 Empfehlungen zielt ein großer Teil auf die Justiz – in der Kommissionssitzung sprach jedoch ausschließlich Yuriko Backes über den Stand der Dinge, beschränkt auf die zehn Forderungen an ihr Ressort.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren