Von Biden zu Trump

Wie sich die Beziehung der USA zur Ukraine und Russland gewandelt hat

Trump und Putin treffen am Freitag aufeinander – und der Westen hofft auf ein Ende des Konflikts. Die Haltung der USA zu Russland und der Ukraine hat sich in den vergangenen Kriegsjahren radikal gewandelt. Ein Rückblick.

Macht- und Richtungswechsel im Weißen Haus: der damalige US Präsident Joe Biden (r.) und sein Nachfolger Donald Trump

Macht- und Richtungswechsel im Weißen Haus: der damalige US Präsident Joe Biden (r.) und sein Nachfolger Donald Trump Foto: AFP

Auf den Ausbruch des Ukraine-Krieges am 24. Februar 2022 reagiert der damalige US-Präsident Joe Biden mit einer Strategie, an der er bis zum Ende seiner Amtszeit festhält: militärische Unterstützung, starke Diplomatie, sowie politischer Druck durch Sanktionen. Die Rollen sind für Biden klar verteilt: Putin sei ein „Kriegsverbrecher“, Russland der klare Aggressor und die Ukraine das Opfer. Besonders in den ersten Monaten verspricht Biden dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj eine „bedingungslose“ Unterstützung. Zusammen mit der EU werden milliardenschwere Hilfspakete geschnürt und Tonnen militärisches Material an die Ukraine geliefert.

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