Weltraumtechnik

Wie eine luxemburgische Firma hilft, die Erde vor Asteroiden zu schützen

Ein Asteroid befindet sich auf Kollisionskurs mit der Erde. Um auf dieses Horrorszenario reagieren zu können, entwickelt die Europäische Weltraumbehörde (ESA) ein planetarisches Verteidigungssystem. Mit dabei: ein Unternehmen aus Luxemburg.

Vor dem „Technik-Juwel“ Juventas (v.l.): Hera-Projektleiter Ian Carnelli, Minister Lex Delles und ESA-Chef Josef Aschbacher

Vor dem „Technik-Juwel“ Juventas (v.l.): Hera-Projektleiter Ian Carnelli, Minister Lex Delles und ESA-Chef Josef Aschbacher Foto: ESA/M. Cowan

Der Plan ist so simpel wie gefährlich. Die Crew einer Ölbohrplattform lässt sich im Crashkurs zu Astronauten ausbilden, steigt in ein Raumschiff, fliegt ins Weltall, landet auf einem Asteroiden, bohrt ein Loch, versenkt einen nuklearen Sprengkopf darin – und sprengt damit den Asteroiden, der sich auf Kollisionskurs mit der Erde befindet. So lässt sich – gar nicht mal so grob verkürzt – der Plot von „Armageddon“ zusammenfassen, Michael Bays Katastrophenfilm aus dem Jahr 1998, in dem Bruce Willis als Bohrfachmann die Menschheit vor ihrer Vernichtung durch einen 1.000 Kilometer großen Asteroiden rettet. 

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