Teil 1: Blick über die Schulter
Wie eine Schülerin den Schnelltest macht
Wer in der Nase bohren kann, kann auch den Schnelltest selber machen, heißt es in der Videobotschaft des Bildungsministeriums zum neuen Antigen-Test in der Schule. Seit dieser Woche können sich sämtliche Schüler aus Luxemburgs Bildungseinrichtungen einmal die Woche selber auf Covid-19 testen. In diesem 1. Teil hat das Tageblatt einer Schülerin beim Testen über die Schulter geschaut. Wie funktionieren diese Tests eigentlich? Ist die Entnahme wirklich so einfach? Was sagen die Eltern dazu?
Nach dem Auspacken des Testkits schreibt die Schülerin ihren Namen auf die Karte des Schnelltests Foto: Editpress/Eric Rings
„Wann s de dat kanns“ (Schüler bohren in der Nase), „kanns de och dat hei“ (Schüler drehen ein verlängertes Wattestäbchen in der Nase), heißt es im Erklärvideo des Bildungsministeriums zum Schnelltest. Elina besucht die erste Klasse und hat vergangene Woche einen solchen Test zum Probieren mit nach Hause bekommen. Bevor sie den Test zusammen mit ihren Eltern aus der Verpackung nimmt, schaut sie sich das Video an, das eher wie ein Werbespott anmutet. „Der Test ist schnell gemacht und tut nicht weh“, heißt es weiter. Elina ist ziemlich aufgedreht. Sie will den Test sofort machen.