Steuern

Wie eine Organisation den G7-Staaten vorwirft, globalen Steuerbetrug zu ermöglichen

Durch Steuerpraktiken der G7* entgehen der Welt jährlich 115 Milliarden Dollar an Steuereinnahmen. Das behauptet die NGO „Tax Justice Network“. Auch Luxemburg ist immer wieder im Visier der Organisation. Afrikanische Staaten appellieren nun an die UN, ein internationales Abkommen zu Steuerfragen unter ihrer Schirmherrschaft müsse her.

Paradiesisch? Ja. Steuerparadies? Bei Luxemburg gehen die Meinungen auseinander.

Paradiesisch? Ja. Steuerparadies? Bei Luxemburg gehen die Meinungen auseinander. Foto: Editpress/Feller Tania

Oft genug kriegt Luxemburg sein Fett weg, wenn es um Steuervermeidung geht. In einer aktuellen Erklärung der NGO Tax Justice Network sind jetzt die G7-Staaten an der Reihe. In dem Statement vom letzten Freitag hieß es, durch die Gruppe der Sieben entgingen der Welt jährlich 115 Milliarden Dollar an Steuereinnahmen, weil sie multinationalen Konzernen und wohlhabenden Einzelpersonen aus aller Welt den Missbrauch von Steuern ermöglichen. Die Erklärung der NGO fällt zeitlich zusammen mit dem Treffen der Finanzminister der G7-Staaten vom 18. bis zum 20. Mai in Bonn.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

„Wenn einer starb, lachten unsere Entführer“

Yonas Abrahaley über seinen Weg von Eritrea an den Luxemburger Finanzplatz

Wegen mangelnder Genauigkeit

Staatsrat lehnt Gesetz zur Finanzierung des Transportsyndikats TICE ab