Schule

Wie die mobilen Teststationen funktionieren

Zwei Monate nach der „Rentrée“ sind die von Bildungsminister Claude Meisch angekündigten mobilen Teststationen endlich einsatzbereit. Die Teams gehen in die Schulen und können dort ganze Klassen, die sich im Szenario 1 des Stufenmodells befinden, testen. Koordinator Gilles Dhamen schildert im Tageblatt-Gespräch, wie das mobile Testen funktioniert, wo es hapert und nach welchen Kriterien wo prioritär getestet wird. 

Wird ein Schüler in einer Klasse positiv getestet, dann werden seine Mitschüler in eine „mise à l’écart“ gesetzt. Am sechsten Tag nach dem letzten Kontakt mit dem positiven Schüler muss sich die ganze Klasse testen lassen. Dazu können die Teams der mobilen Teststationen in die Schulen gehen und vor Ort die Tests vornehmen.

Wird ein Schüler in einer Klasse positiv getestet, dann werden seine Mitschüler in eine „mise à l’écart“ gesetzt. Am sechsten Tag nach dem letzten Kontakt mit dem positiven Schüler muss sich die ganze Klasse testen lassen. Dazu können die Teams der mobilen Teststationen in die Schulen gehen und vor Ort die Tests vornehmen. Foto: dpa/Matthias Balk

Zur „Rentrée“ hatte Bildungsminister Claude Meisch die mobilen Teststationen, die seinen Worten zufolge ganze Klassen und bei Bedarf sogar ganze Schulen durchtesten könnten, angekündigt. Dass diese allerdings erst zwei Monate später zum Einsatz kamen, hat bei vielen Eltern für großen Unmut gesorgt. Teils stundenlang mussten sie im kühlen und feuchten Herbstwetter mit ihrem Nachwuchs in Warteschlangen vor Laboratorien ausharren. Am 16. November war es endlich so weit. Die ersten Teams der mobilen Teststationen konnten in die Schulen geschickt werden.

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