„Coding“
Wie die Schule den Sprung ins 21. Jahrhundert schaffen kann
Bildungsminister Claude Meisch nennt es die Sprache des 21. Jahrhunderts. Das „Coding“ wurde am Montag offiziell im Zyklus 4 der Grundschulen eingeführt. Was ist „Coding“ eigentlich und wie gehen die Kinder damit um? Ein Lehrer nennt es eine Herausforderung für die Lehrkräfte.
Bildungsminister Claude Meisch schaut sich in einer Schülergruppe an, wie die Kinder den Roboter Botly einprogrammieren Foto: Editpress/Hervé Montaigu
„Der Roboter heißt Botly“, sagt eine der Lehrerinnen dem Tageblatt. In der Turnhalle der Gellé-Grundschule in Bonneweg sitzen zwei Gruppen von Kindern um die kleine Maschine herum. Botly wird über eine Fernbedienung einprogrammiert. Er kann vorwärts und rückwärts rollen oder sich drehen. Das kleine Gerät stößt auf reges Interesse bei den Kindern der 5. Klasse. „Seine Sensoren können Linien erkennen und diesen folgen“, sagt die Lehrerin. „Dazu muss man aber die richtigen Befehle eingeben.“ Die Kinder programmieren also eine Bewegung ein und schauen, wie Botly reagiert. Macht er nicht das, was der Schüler eigentlich wollte, muss dieser nachbessern und einen anderen Befehl eingeben. Die Gruppe arbeitet zusammen. Jeder hat eine andere Idee, wie man Botly in die richtige Richtung führen kann.