„Risiko für Raubbau“

Wie die CFL tausendfach Bahnschwellen aus Tropenholz mit fraglicher Herkunft verbauen

Die CFL haben in den vergangenen Jahren Zehntausende Bahnschwellen ausgetauscht – mit Holz aus den afrikanischen Tropen. Die Bahngesellschaft sagt erst, dass das Holz aus zertifiziertem, nachhaltigem Anbau kommt. Doch die Dokumente, die die CFL nach monatelanger Tageblatt-Recherche vorlegen, können das nicht belegen.

Verbaute Tropenholz-Schwellen bei Olingen: „Kriterien zur Nachhaltigkeit sind maßgeblich an der Entscheidung für oder gegen einen Zulieferer beteiligt“

Verbaute Tropenholz-Schwellen bei Olingen: „Kriterien zur Nachhaltigkeit sind maßgeblich an der Entscheidung für oder gegen einen Zulieferer beteiligt“ Foto: Editpress/Alain Rischard

Es ist eine gigantische Menge Holz. Die CFL haben in den vergangenen vier Jahren mindestens 76.850 Bahnschwellen auf ihren Strecken in Luxemburg ausgetauscht. Zwischen Bettemburg und Esch. Zwischen Nörtzingen und Rümelingen. Zwischen Munsbach und Wecker. Auf zig Kilometern Strecke ruhen die Schienen, über die Luxemburgs Züge rollen, inzwischen auf Holz aus Afrika.

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