Schmutziger Stahl, silberner Regen 

Wie Menschenrechtler in Mexiko einen ungleichen Kampf gegen ArcelorMittal und Ternium führen

Vor einem Jahr kamen Vertreter der „Fair Steel Coalition“ nach Luxemburg, um die beiden im Großherzogtum ansässigen Stahlkonzerne ArcelorMittal und Ternium mit den Verletzungen von Menschen- und Umweltrechten zu konfrontieren. Es ist bis heute ein ungleicher Kampf von David gegen Goliath.

Kundgebung vor dem Sitz von Ternium am hauptstädtischen Boulevard Royal

Kundgebung vor dem Sitz von Ternium am hauptstädtischen Boulevard Royal Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

In Mexiko besitzen sowohl ArcelorMittal als auch Ternium Eisenerzminen. Diese befinden sich beide in indigenen Gemeinden. Es sei ein Umfeld extremer Gewalt, berichtet Alejandra Gonza von Global Rights Advocacy. „Für Menschenrechtsverteidiger wie für Journalisten ist es dort besonders gefährlich. Trotzdem gibt es einige Mutige.“ Die aus Argentinien stammende Rechtsanwältin weiß, dass die Region wie andere Bundesstaaten Mexikos im Würgegriff sich bekämpfender Kartelle und von „Autodefensas“ ist, nicht minder gewaltbereiten Bürgerwehren.

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