Reform der Notaufnahme

Wenn Psychiater mit Rücktritt drohen

Doppelte Notdienste, so wie jetzt im Zentrum vorgesehen, seien keine Verbesserung für Psychiater. Dr. Jean-Marc Cloos, medizinischer Chef der psychiatrischen Abteilung der „Hôpitaux Robert Schuman“, plädiert für ein psychiatrisches Kriseninterventionsteam. Ein solches könne viel flexibler agieren und sowohl für Notfälle, Betreuung der Angehörigen als auch für interne wie ambulante Patienten zur Verfügung stehen. Mit der Gesundheitsministerin soll demnächst darüber gesprochen werden.

Die für die Notaufnahmen des „Centre hospitalier“ (CHL) und der „Hôpitaux Robert Schuman“ (HRS) vorgesehene Reform stehe nicht für Verbesserung, so die neun Psychiater der HRS. Wenn keine andere Lösung gefunden wird, erwägen sie einen Rücktritt aus dem Notfalldienst.

Die für die Notaufnahmen des „Centre hospitalier“ (CHL) und der „Hôpitaux Robert Schuman“ (HRS) vorgesehene Reform stehe nicht für Verbesserung, so die neun Psychiater der HRS. Wenn keine andere Lösung gefunden wird, erwägen sie einen Rücktritt aus dem Notfalldienst. Foto: Editpress/Isabella Finzi

Das Problem ist bekannt und benannt. Spätestens seit dem Audit des Gesundheitsministeriums im Jahr 2017: Die Notfallstationen der Krankenhäuser sind überlastet. Die Reform der Notaufnahme im Zentrum des Landes verspricht nun Linderung.

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