Luxemburg

Wenig Ressourcen für viele Aufgaben: Datenschutzkommission bereitet sich auf KI vor

Das Phänomen Künstliche Intelligenz macht auch vor der Luxemburger Datenschutzkommission nicht halt. Vergangenes Jahr standen die Vorbereitungen auf den AI Act auf europäischer Ebene sowie das Luxemburger Pendant im Vordergrund.

Auf die CNPD kommt eine Vielzahl an neuen Aufgaben zu

Auf die CNPD kommt eine Vielzahl an neuen Aufgaben zu Foto: Editpress/Claude Lenert

„Künstliche Intelligenz ist ein Thema, das in aller Munde ist“, sagt Tine Larsen, Präsidentin der Luxemburger Datenschutzkommission (CNPD). In ihrem Jahresbericht 2024 legt die „Commission nationale pour la protection des données“ dann auch den Fokus voll und ganz auf die neue Technologie. Denn mit KI kommen auf die CNPD einige neue Aufgaben zu. Bereits im November 2024 hat der Regierungsrat die nationale Datenschutzkommission (CNPD) als nationale KI-Aufsicht bestimmt. „Wir dienen als Marktüberwachungsbehörde und zentrale Anlaufstelle zum Thema für alle weiteren acht Aufsichtsbehörden“, erklärt Larsen. Darunter fällt u.a. die CSSF für den Banken- und Finanzbereich oder das „Commissariat aux assurances“ für den Versicherungssektor. Zudem soll die CNPD zusammen mit der „Autorité luxembourgeoise indépendante de l’audiovisuel“ (ALIA) und der „Inspection du travail et des mines“ (ITM) als zuständige Behörde für Grundrechte gelten.

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