Infektionskette in Escher Schule

Was die Zahlen des Bildungsministeriums nicht zeigen

Am Donnerstag berichtete das Tageblatt über zwei Infektionsketten in den Schulen. Nun ist klar, dass sich eine dieser Infektionsketten in der Bruch-Schule in Esch/Alzette gebildet hat. Das Bildungsministerium spricht allerdings von „nur“ vier Fällen. Insgesamt positiv getestet wurden in dieser Grundschule allerdings mindestens ein Dutzend Erwachsene sowie mehrere Kinder.

In der Grundschule Bruch in Esch/Alzette gab es mindestens zwölf positive Fälle beim Personal, mindestens drei Fälle bei den Kindern sowie eine Infektionskette mit vier Beteiligten. Dass diese Zahlen einer bestimmten Schule zugeordnet sind, geht aus der am Mittwoch vorgestellten Bilanz des Bildungsministeriums nicht hervor.

In der Grundschule Bruch in Esch/Alzette gab es mindestens zwölf positive Fälle beim Personal, mindestens drei Fälle bei den Kindern sowie eine Infektionskette mit vier Beteiligten. Dass diese Zahlen einer bestimmten Schule zugeordnet sind, geht aus der am Mittwoch vorgestellten Bilanz des Bildungsministeriums nicht hervor. Foto: dpa/Andreas Arnold

Mindestens zwölf Erwachsene, die an der Grundschule Bruch in Esch/Alzette arbeiten, haben sich mit Covid-19 infiziert. Dazu gehören Lehrer, Assistenzlehrer, Lehrervertretungen, eine Erzieherin sowie zwei Putzhilfen. Zudem waren im Laufe der vergangenen Wochen mehrere Klassen sowohl in Isolierung als auch in Quarantäne. Das Bildungsministerium konnte unsere Zahlen, die aus sicherer Quelle stammen, nicht bestätigen. Nicht, weil unsere Zahlen nicht stimmen, sondern weil sie nicht in das Raster von Bildungsministerium und „Santé“ passen. Was heißt das?

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