Zwischenbericht liegt vor
War der LGBTI-Aktionsplan umsonst?
Das Ministerium für Gleichstellung und Diversität zieht eine erste Bilanz: Wie viele Forderungen des Aktionsplans „PAN LGBTI“ wurden seit 2018 umgesetzt? Und woran hapert es?
Kampf für die Rechte von LGBTQIA+-Menschen: Eindrücke der Luxembourg Pride 2023 Foto: Editpress/Tania Feller
2022 versprach die ehemalige Familienministerin Corinne Cahen (DP) im Interview mit der Wochenzeitung woxx eine erste Zwischenbilanz des „Plan d’action national pour la promotion des droits des personnes LGBTI“ (PAN LGBTI). Diese Abkürzung setzt sich aus den englischen Wörtern Lesbian, Gay, Bisexual, Trans* und Intersexual zusammen – sind die Buchstaben Q und A dabei, stehen diese für Queer und Asexual. Geplant war Frühjahr 2023, erschienen ist der Bericht von der Universität Luxemburg am Dienstag. Der Aktionsplan wurde 2018 verabschiedet und fällt inzwischen nicht mehr in den Zuständigkeitsbereich des Familienministeriums, sondern unter den des Ministeriums für Gleichstellung und Diversität (MEGA). Dementsprechend kommunizierte jenes über die bescheidenen Ergebnisse.