Zeitgeist

Vorwärts nimmer, rückwärts immer: Über das Ende des Fortschrittsglaubens im Zeitalter der Populisten

Klimakrise, Wirtschaftskrise, Alles-Krise. Der Glaube an den ewigen Fortschritt bröckelt, Verlustängste bestimmen den Zeitgeist. Ein gesellschaftliches Klima, in dem die Populisten gedeihen und die Progressiven sich fragen, wie eigentlich Politik für eine Zukunft ohne Zukunft aussehen soll.

Das Versprechen ist so einfach wie unmöglich: Zurück in die Vergangenheit, statt vorwärts in die Zukunft

Das Versprechen ist so einfach wie unmöglich: Zurück in die Vergangenheit, statt vorwärts in die Zukunft Foto: Matt Rourke/AP/dpa

Was haben der im Meer versinkende pazifische Inselstaat Tuvalu, koloniale Raubkunst in den Sammlungen europäischer Museen und Werksschließungen von großen Automobil- und Stahlkonzernen gemeinsam? Was eint die „Gilets jaunes“ auf den Straßen Frankreichs und die „Incels“ in den Weiten des Internets? Wenn es nach dem deutschen Soziologen Andreas Reckwitz geht, zeigt sich in all diesen unterschiedlichen Beispielen ein und dasselbe Grundproblem der Moderne: der Verlust.

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