Pressetermin

Von der Leyens „Schlamassel“: Luxemburger EP-Abgeordnete äußern sich zur künftigen EU-Kommission

Eigentlich sollte es während eines Pressetermins am Montagmorgen mit den luxemburgischen EU-Parlamentariern hauptsächlich um deren politische Prioritäten in der neuen Legislaturperiode gehen. Doch nach wie vor ist der nächste luxemburgische Vertreter in der EU-Kommission ein Streitthema, zumal die europäische Partei als auch Fraktion der Sozialdemokraten im EU-Parlament (EP) vergangene Woche ihren Unmut darüber geäußert haben, dass der bisherige EU-Sozialkommissar Nicolas Schmit künftig nicht der EU-Kommission angehören soll.

Die Unterstützung für die künftige EU-Kommission gerät ins Wanken: Die luxemburgischen EU-Parlamentarier (v.l.) Marc Angel, Charles Goerens, Fernand Kartheiser und Tilly Metz bei einem Pressetermin am Montagmorgen

Die Unterstützung für die künftige EU-Kommission gerät ins Wanken: Die luxemburgischen EU-Parlamentarier (v.l.) Marc Angel, Charles Goerens, Fernand Kartheiser und Tilly Metz bei einem Pressetermin am Montagmorgen Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Ausgerechnet die beiden CSV-Europaabgeordneten Isabel Wiseler-Lima und Christophe Hansen waren nicht anwesend, als die Personalfrage erneut zur Diskussion stand. Letzterer würde sich auf sein neues Mandat vorbereiten, hieß es am Montagmorgen vom Leiter des Verbindungsbüros des EU-Parlaments in Luxemburg, Christophe Schröder. Christophe Hansen wurde jüngst vom luxemburgischen Premierminister Luc Frieden nach Konsultationen mit der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zum Kandidaten für den künftigen luxemburgischen EU-Kommissar nominiert. Sehr zum Missfallen der europäischen Sozialdemokraten. Denn denen geht es nicht nur um ihren Spitzenkandidaten bei den Europawahlen im Juni, Nicolas Schmit.

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