Analyse

Viel Kritik, aber keine Fehler? Mischo zwingt Frieden zum Regierungsumbau

Premierminister Luc Frieden zieht die Reißleine, Georges Mischos Tage als Minister in der Regierung sind gezählt. Die Erklärung des CEO enthüllt die offenbare Unfähigkeit der Regierung, mit Fehlern und daraus folgender Kritik umzugehen. Eine Analyse.

Musste angeblich viel Kritik für wenig Fehler einstecken: Der abdankende Arbeitsminister Georges Mischo

Musste angeblich viel Kritik für wenig Fehler einstecken: Der abdankende Arbeitsminister Georges Mischo Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Georges Mischo (CSV) ist nicht mehr Teil der Regierung Frieden-Bettel. Das hat Premierminister Luc Frieden (CSV) auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz am Montagmorgen bekannt gegeben. Die Erklärungen und Euphemismen, die Luxemburgs CEO für den Rücktritt von Georges Mischo lieferte, glichen dabei einer ähnlichen Bruchlandung wie die Amtszeit des nun „zurückgetretenen“ Arbeits- und Sportministers. Der Nachfolger von Mischo steht dahingegen bereits fest. Wenig überraschend soll der bisherige CSV-Fraktionspräsident Marc Spautz Ende dieser Woche vereidigt werden und das Arbeitsministerium bis zu den kommenden Wahlen führen. Parteikollegin Martine Hansen wird das Sportressort zusätzlich zur Landwirtschaft und dem Konsumentenschutz in ihr Portfolio aufnehmen.

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