Sozialkonflikt „Kräizbierg“

Verwaltungsrat muss Farbe bekennen

Externe Berater haben seit September die interne Schieflage bei der „Fondation Kräizbierg“ unter die Lupe genommen. Das Resultat dieses Audits, bei dem auch ehemalige Mitarbeiter der Institution zu Wort kamen, wird dem Verwaltungsrat der Stiftung am Donnerstag vorgelegt. Doch wie geht es weiter? Stillstand oder Veränderung? Für den OGBL und die Personalvertretung müssen Entscheidung getroffen werden, damit „der Albtraum endlich endet“.

Protestaktion in „Kräizbierg“: Im September hatten der OGBL und die Personalvertretung ihrem Unmut über die Situation in der Stiftung Luft gemacht. Heute, zwei Monate später, sagen sie: „Es reicht! Genug geredet!“

Protestaktion in „Kräizbierg“: Im September hatten der OGBL und die Personalvertretung ihrem Unmut über die Situation in der Stiftung Luft gemacht. Heute, zwei Monate später, sagen sie: „Es reicht! Genug geredet!“ Foto: Editpress/Alain Rischard

Zukunftsweisend! Dieses Wort wird der Sitzung des Verwaltungsrates der „Fondation Kräizbierg“ wohl am ehesten gerecht. Donnerstagnachmittag um 16.00 Uhr kommt das Gremium beisammen. Es wird erwartet, dass es zumindest ansatzweise Farbe bekennt: Kommt es infolge des seit Monaten andauernden Sozialkonfliktes zwischen Direktion einerseits und OGBL sowie Personalvertretung andererseits zu Veränderungen in der Stiftung oder geht es weiter wie bisher?

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