Pensionssystem
Verteilung statt Kapitalisierung: „Déi Lénk“ macht erste Vorschläge zur Rentendebatte
„Déi Lénk“ eröffnet die Pensionsdebatte – mit konkreten Vorschlägen, um das universelle und solidarische System zu stärken. Denn die Partei fürchtet Sozialabbau und eine Stärkung von Kapitalisierungs- und Privatisierungstendenzen.
Setzt die ersten Akzente in der herbstlichen Rentendebatte: Carole Thoma, Sprecherin von „déi Lénk“ Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Sowohl der meteorologische als auch der politische Herbst sind gerade einmal ein paar Tage alt und schon ist die Debatte über das luxemburgische Rentensystem in vollem Gange. Zumindest wenn es nach „déi Lénk“ geht. Als erste Partei überhaupt hat sie die Gunst der frühen Stunde genutzt: Sprecherin Carole Thoma legte am Dienstag konkrete Vorschläge für eine Reform der Rente vor, „für ein starkes, gerechtes und nachhaltiges Rentensystem“. Bei der Linken fürchtet man bereits jetzt, dass die von Premier Frieden und Ministerin Deprez (beide CSV) angekündigte Rentendebatte, die noch gar nicht richtig begonnen hat, in eine „gefährliche Richtung“ abdriften könnte.