Wohin mit dem Coronamüll?

Verbrennungsanlage Sidor übernimmt Teilentsorgung der Krankenhausabfälle in Coronazeiten

Auch an der Müllproduktion geht die Coronakrise nicht spurlos vorbei. Während Ärzte und Krankenpfleger darum ringen, dass das Coronavirus möglichst wenige Opfer fordert, fällt jeder Menge Sondermüll an. Der wird eigentlich im Ausland verbrannt. Während der Coronakrise wurde in Luxemburg aber die Verbrennungsanlage Sidor in Leudelingen in die Pflicht genommen. 

In Leudelingen wird nun auch Coronamüll verbrannt. Die Mitarbeiter des Sidor sind deswegen mit besonderem Schutzmaterial ausgestattet worden. 

In Leudelingen wird nun auch Coronamüll verbrannt. Die Mitarbeiter des Sidor sind deswegen mit besonderem Schutzmaterial ausgestattet worden.  Foto: Tageblatt/Archiv

Mehr als 35 Tonnen Coronamüll wurde zwischen dem 6. April und dem 17. Juni 2020 an die Verbrennungsanlage Sidor geliefert und gesondert verbrannt. Der Abfall stammte von den vier „Centres de soins avancés“ und den Krankenhäusern, die sich um die Covid-19 Patienten kümmern. Nun haben die Coronazentren ihre Türe zwar geschlossen, doch mit den steigenden Coronazahlen und den infizierten Patienten in den Krankenhäusern fällt weiter Sondermüll an. 

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