Zwischenbilanz

VEFA-Programm: Staat erwirbt 358 Wohnungen für erschwingliches Wohnen – 800 bis 2027 geplant

Wohnungsnot ist Luxemburgs größte Sorge: Mit dem VEFA-Programm will der Staat bis 2027 rund 800 Wohnungen schaffen. Doch der Kern des Problems bleibt ungelöst.

Sorge Nummer eins der Einwohner Luxemburgs: erschwingliches Wohnen

Sorge Nummer eins der Einwohner Luxemburgs: erschwingliches Wohnen Foto : Editpress/Fabrizio Pizzolante

Der Wohnungsmarkt: Ein äußerst heißes Eisen, das im rezenten Politmonitor erneut zur größten Sorge der Einwohner Luxemburgs erklärt wurde. 70 Prozent der Befragten – Tendenz steigend – bereitet der Zugang zu bezahlbarem Wohnraum Kopfzerbrechen, sogar mehr als etwa die geopolitischen Spannungen oder der Verkehr. Unter anderem das VEFA-Programm, bei dem der Staat „Ventes en état futur de l’achèvement“ (VEFA) erwirbt und zu erschwinglichen Preisen vermietet, soll Abhilfe verschaffen. Bis dato habe der Staat 358 Wohnungen mit einer Nutzfläche von mehr als 29.000 m² erworben, die Platz für etwa 1.135 Einwohner bieten, schreibt das Wohnungsbauministerium in seiner Zwischenbilanz vom Donnerstag an die Presse. Dafür seien insgesamt 221 Millionen Euro investiert worden.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Menschenrechte

Der in Luxemburg ansässige Konzern Ternium steht weiter in der Kritik

Tuning und Regeln für alle

Was E-Scooter-Fahrer wissen müssen

Brasilien

Bolsonaro & Söhne: Der Clan schlägt zurück