Union luxembourgeoise des consommateurs

Unsoziale Bankgebühren und Sammelklagen

Immer noch zu hohe Bank- und Postgebühren sowie die Gesetzesvorlage zu den Sammelklagen beschäftigen zurzeit die „Union luxembourgeoise des consommateurs“, die trotz Corona nicht über mangelnde Arbeit klagen kann. Präsident Nico Hoffmann ging gestern auf die Prioritäten der Vereinigung ein.    

Präsident Nico Hoffmann, Marcel Laschette und Guy Fettes vom ULC-Vorstand (v.l.n.r.)

Präsident Nico Hoffmann, Marcel Laschette und Guy Fettes vom ULC-Vorstand (v.l.n.r.) Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Eine Generalversammlung hielt der Konsumentenschutz in diesem Jahr nicht ab; die Trägergesellschaften nahmen die Berichte per Korrespondenz an. Der Mitgliederbeitrag wurde bei 70 Euro pro Jahr und Familie belassen. Von den ULC-Diensten wird traditionell der „Service contentieux“ am meisten beansprucht, der sich bei Streitfällen für die Mitglieder einsetzt. 44.242 Anrufe gingen bei der Vereinigung ein, 1.726 Beratungen mit Verabredung und 2.862 spontane Beratungen verzeichnete die Organisation, die eine neue Informationsstelle in den Räumlichkeiten der Salariatskammer einrichtete. 51 Mal musste die ULC für ihre Mitglieder vor Gericht streiten. Die technischen Inspektoren der Vereinigung nahmen 978 Ortsbesichtigungen vor. 

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