Caritas-Affäre

Umbau zum reinen Dienstleister: Eine kritische Stimme der Zivilgesellschaft droht zu verschwinden

Neben Mitarbeitern, die sich um die internationalen Projekte bei der Caritas kümmerten, stehen noch andere Arbeitsplätze nach dem Betrugsskandal auf dem Spiel. Die Caritas als kritische Stimme der Zivilgesellschaft wird wohl verschwinden. Oppositionspolitiker sehen das kritisch.

Auch die „Plaidoirie“ und damit die Stimme der Caritas in der Gesellschaft ist von den Entlassungen betroffen

Auch die „Plaidoirie“ und damit die Stimme der Caritas in der Gesellschaft ist von den Entlassungen betroffen Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

„Déi Lénk“ hatte es bereits befürchtet, kurz nachdem der Betrugsskandal bei der Caritas bekannt wurde. Nun scheint es sich zu bewahrheiten. Aufgrund des Betrugsfalls bei der Caritas wird die kritische Stimme der Organisation wohl verstummen. Mitte Juli war ans Licht gekommen, dass bei der Caritas über mehrere Monate hinweg 61 Millionen von der Wohltätigkeitsorganisation auf spanische Konten überwiesen wurden und damit nicht nur die finanziellen Reserven verschwanden, sondern auch noch Kreditlinien in Höhe von rund 30 Millionen Euro aufgenommen wurden.

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