UNRWA und LUXEMBURG

UN-Palästinenserhilfswerk steht unter Druck

Kein Strom, kein Wasser und Bagger gegen Büros. Die Regierung Netanjahu geht mit extremer Härte gegen das Hilfswerk UNRWA vor. Beim Besuch von dessen Chef Philippe Lazzarini zeigt sich Außenminister Bettel solidarisch – und berichtet von Plänen für den Aufbau eines luxemburgischen Büros.

Zerstörtes Gebäude auf dem Gelände des UNRWA-Hauptquartiers in Sheikh Jarrah, Ostjerusalem, nach israelischer Annexion

Ein zerstörtes Gebäude auf dem Gelände des UNRWA-Hauptquartiers im Stadtteil Sheikh Jarrah im von Israel annektierten Ostjerusalem Foto: AFP

Ende Januar rollten die Bagger, begleitet von Polizisten, auf das Gelände des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge (UNRWA) im Ostjerusalemer Stadtteil Sheikh Jarrah. Da hatten die Mitarbeiter des UN-Palästinenserhilfswerks ihre Büros schon längt verlassen. Der Druck der Regierung Netanjahu war in den vergangenen Monaten extrem gestiegen. Die Knesset hatte eine Reihe von Gesetzen verabschiedet, die es dem Hilfswerk nahezu unmöglich machten, weiter seiner Arbeit nachzugehen.

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