Auf Linie mit CSV-DP-Regierung

UEL setzt auf Betriebsvereinbarungen statt Gewerkschaften

Die UEL wiederholte am Donnerstag ihre langjährige Forderung, die Arbeitsorganisation nicht mehr in Kollektivverträgen, sondern in Betriebsvereinbarungen zu regeln, die zwischen Direktion und Personaldelegation ohne Beteiligung der Gewerkschaften verhandelt werden. Wenig überraschend liegt der Unternehmerverband damit auf einer Linie mit Luc Friedens CSV-DP-Regierung.

UEL-Direktor Marc Wagener (l.) und UEL-Präsident Michel Reckinger am Donnerstag bei der Pressekonferenz in der Handelskammer auf Kirchberg

UEL-Direktor Marc Wagener (l.) und UEL-Präsident Michel Reckinger am Donnerstag bei der Pressekonferenz in der Handelskammer auf Kirchberg Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Sollte die CSV-DP-Regierung seit Premierminister Luc Friedens Rede zur Lage der Nation an Zuspruch verloren haben: Auf die UEL kann sie nach wie vor zählen. Das demonstrierten am Donnerstagvormittag der Präsident des Unternehmerdachverbands Michel Reckinger und sein Direktor Marc Wagener auf einer Pressekonferenz im Saal Michel Wurth in der Handelskammer auf dem hauptstädtischen Kirchberg. Überraschend ist diese Unterstützung nicht, war Luc Frieden doch bis vor zweieinhalb Jahren Präsident der Handelskammer, die genau wie die Handwerkskammer, die Handelskonföderation und die Branchenverbände der Banken (ABBL), Versicherungsgesellschaften (ACA), Handwerksbetriebe, der Industrie (Fedil) sowie der Horesca Mitglied der UEL ist.

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