Pressekonferenz

Tripartite stellt Maßnahmenpaket nach ihrer Sitzung am Mittwoch vor

Krieg, Sanktionen und Energiepreise belasten Verbraucher und Unternehmen auch in Luxemburg. Das Tripartite-Treffen zwischen Luxemburger Regierung, Gewerkschaften und Arbeitgebern hat am Mittwoch einen Plan verfasst, wie Menschen und Firmen entlastet werden sollen. Die für April erwartete Indextranche soll demnach die letzte des Jahres werden. Eine zweite Indextranche – sie könnte laut Statec schon in diesem August fällig sein – soll auf 2023 verschoben werden. Ausfälle sollen über Steuerkredite kompensiert werden. Und: Die Spritpreise sollen um 7,5 Cent reduziert werden.

Tripartite stellt Maßnahmenpaket nach ihrer Sitzung am Mittwoch vor

Foto: Editpress/Julien Garroy

„Wir stellen das Index-System nicht infrage“, sagt Premierminister Xavier Bettel (DP) am Dienstagnachmittag auf der Pressekonferenz nach der Tripartite. Die nächste Tranche im April soll demnach kommen. Aber, erklärte Bettel: Laut Statec sei es möglich, dass bereits im August eine weitere Indextranche fällig werde. „Das wäre die dritte in zehn Monaten“, sagte Bettel. Mehrere Indextranchen innerhalb kurzer Zeit würden ein Problem für die Unternehmen darstellen.

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