Interview

Tom Delles nach offenem Brief der ADR: „Den Populisten das Feld nicht überlassen“

Nachdem Tom Delles als Direktor der Ackerbauschule am Freitag ins Visier der ADR geraten war, nimmt er im Tageblatt-Interview Stellung und sieht kein Fehlverhalten seinerseits. Ein Gespräch über Bürgerpflichten und die Gefahren des Rechtspopulismus.

Tom Delles sieht es als seine Bürgerpflicht, auf die Gefahren von Rechtsextremismus und des allgemeinen Rechtsrucks in der Politik hinzuweisen

Tom Delles sieht es als seine Bürgerpflicht, auf die Gefahren von Rechtsextremismus und des allgemeinen Rechtsrucks in der Politik hinzuweisen Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Die ADR richtete am vergangenen Freitag einen offenen Brief an den Minister des Öffentlichen Dienstes, Serge Wilmes (CSV), in dem sich die Partei über das Verhalten des Direktors der Ackerbauschule, Tom Delles, beschwerte. Dieser habe den ADR-Abgeordneten Jeff Engelen anlässlich einer Gedenkfeier für die Zwangsrekrutierten des Zweiten Weltkrieges öffentlich gedemütigt und beleidigt. Delles hatte es abgelehnt, Engelen die Hand zu geben, und ihm gesagt, er solle sich schämen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Während die ADR die Frage nach der Berufsethik im offenen Brief aufwirft, erklärt Delles im Tageblatt-Interview, wieso er wieder so reagieren würde.

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