Zehnter Tag im Bommeleeër-Prozess
Tiktok-Videos und immer wieder Geiben: Harpes und Büchler fordern Freispruch
Me Harpes für seinen Vater und früheren Gendarmerie-Chef Aloyse Harpes und Guillaume Büchler in Eigenvertretung haben am Donnerstag ihre Plädoyers gehalten. Beide fordern sie vom Gericht einen Freispruch.
Ex-RTL Journalist Marc Thoma (1.v.r.) trug maßgeblich dazu bei, dass die Bommeleeër-Affäre neu aufgerollt wurde Zeichnung: Tageblatt/Kim Kieffer
Me Harpes, der seinen eigenen Vater Aloyse Harpes im Bommeleeër-Bis-Prozess vertritt, plädiert am Mittwoch wenig überraschend auf Freispruch für den früheren Gendarmerie-Chef. Das Plädoyer fußt auf einer detaillierten Kritik der ursprünglichen Ermittlungen im Bommeleeër-Prozess, die Anschuldigungen der Staatsanwaltschaft gegen seinen Vater weist er zurück. Die Ermittlungen, so Harpes, hätten das Recht auf Verteidigung seines Vaters mit Füßen getreten. Die vermeintlichen Falschaussagen seien keine absichtlichen Irreführungen gewesen. Ebenfalls in seinem Plädoyer enthalten: Tiktok-Videos, die nicht mehr aufgerufen werden können, und eine Breitseite gegen Luxemburgs „Sensationspresse“.