Luxemburg

Thronwechsel-Trubel vor dem Alltag: Chamber bereitet sich auf historische Rentrée vor

Die Chamber bereitet sich auf den Thronwechsel vor, experimentiert mit KI und will die Luxemburger Demokratie auf den Prüfstand stellen. Das informatische Problem auf der Petitionsseite scheint derweil gelöst.

Chamber-Präsident Claude Wiseler und Chamber-Sekretär Laurent Scheeck zusammen mit den Fraktionspräsidenten Fred Keup, Marc Spautz, Gilles Baum und Taina Bofferding

Chamber-Präsident Claude Wiseler und Chamber-Sekretär Laurent Scheeck zusammen mit den Fraktionspräsidenten Fred Keup, Marc Spautz, Gilles Baum und Taina Bofferding Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Die parlamentarische Rentrée 2025 ist eine für die Geschichtsbücher. Ein Vierteljahrhundert nach der Thronbesteigung Henris wird der Plenarsaal des Luxemburger Parlaments in einer Woche wieder Schauplatz eines Monarchenwechsels, wenn Guillaume offiziell zum Luxemburger Staatschef gekürt wird. Die Arbeiten dafür sind beinahe abgeschlossen. Die Regierungsbank musste einer Pressetribüne weichen, die Empore des Chamber-Präsidenten muss dem Thron weichen. Einen Unterschied zu 2000 gibt es dennoch: „Die Abgeordnetenbänke wurden nicht weggeräumt“, sagt Claude Wiseler bei der Besichtigung der Umbauarbeiten. Das hat auch einen Grund. „In der neuen Verfassung steht, dass der Großherzog seinen Eid vor der Chamber ablegt.“ Anders als vor 25 Jahren, als die Abgeordneten im hinteren Teil des Saales stehen mussten, werden sie dieses Mal auf ihren gewohnten Plätzen an der Zeremonie teilnehmen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Menschenrechte

Der in Luxemburg ansässige Konzern Ternium steht weiter in der Kritik

Tuning und Regeln für alle

Was E-Scooter-Fahrer wissen müssen