Coronapandemie

Sven Clement denunziert Impfdrängler – Staatsanwaltschaft prüft mögliche Ermittlungen

Sven Clement zieht Konsequenzen aus den rezenten Berichten über Unregelmäßigkeiten bei der Impfprozedur in den Krankenhäusern: Er hat erklärt, mögliche Impfdrängler bei der luxemburgischen Staatsanwaltschaft denunzieren. Die Staatsanwaltschaft hat am Dienstag bestätigt, ein entsprechendes Schreiben erhalten zu haben. Dieses werde derzeit geprüft, ob es den Anlass zu Ermittlungen gibt.

Sven Clement möchte, dass die Staatsanwaltschaft gegen mögliche Impfdrängler vorgeht 

Sven Clement möchte, dass die Staatsanwaltschaft gegen mögliche Impfdrängler vorgeht  Foto: Editpress/Julien Garroy

Seit rund zwei Wochen diskutiert Luxemburg über Impfdrängler und Unregelmäßigkeiten bei der Impfkampagne. Wer darf schon geimpft werden und wer nicht? Darüber scheinen sich weder die Krankenhäuser noch das Gesundheitsministerium wirklich einig zu sein. Zunächst standen der Präsident des Verwaltungsrats der Robert-Schuman-Krankenhausgruppe, Jean-Louis Schiltz, und seine beiden Vizepräsidenten Michel Wurth und Claude Seywert in der Kritik, weil sie frühzeitig geimpft wurden. Dann forderte das Gesundheitsministerium die Krankenhäuser auf, die eigenen Impflisten zu überprüfen. Dabei kristallisierte sich heraus: Die Konvention, an die sich die Häuser beim Impfen halten sollten, ließ jede Menge Grauzonen zu.

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