Agrarlandschaft

Studie sieht Natur und Umwelt in Luxemburg in schlechtem Zustand

Ein desolates Bild der heimischen Biodiversität in der Agrarlandschaft zeichnet eine Studie im Auftrag des „Observatoire de l’environnement naturel“ (OEN). Zudem hätten öffentliche Fördergelder für die Landwirtschaft kontraproduktiv gewirkt und der Trend gehe in Richtung Verschlechterung. Das OEN hat am Montag Vorschläge unterbreitet, wie die Landwirtschaft ihren Beitrag zum Schutz der Biodiversität leisten kann.

Naturschutz und Landwirtschaft müssen stärker koordiniert werden

Naturschutz und Landwirtschaft müssen stärker koordiniert werden Foto: Frank Molter/dpa

Trockenlegung von Feuchtgebieten, Zerstückelung der Landwirtschaft und eine übermäßige Düngung: Der Einfluss der Landwirtschaft auf die natürlichen Flächen ist hinlänglich bekannt. Ein Großteil des heimischen Grünlandes (ganze 84 Prozent) sei in einem schlechten Zustand. Einige Feldvögel wie z.B. der Steinkauz und das Rebhuhn seien stark gefährdet, oder wie das Braunkehlchen bereits vollkommen aus unseren Gegenden verschwunden. Der Zustand anderer wild lebender Tierarten und Pflanzen ist keinesfalls besser.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren