Versorgungssicherheit

Strom-Monitor für die Energiekrise: Regierung will Blackout durch „konkrete Aktionen“ verhindern

Energieminister Claude Turmes hat Luxemburgs Strom-Monitor vorgestellt. Einen Blackout will der Grünen-Politiker „durch konkrete Aktionen verhindern“ – und ist nach Gesprächen mit dem deutschen Nachbarn optimistisch, dass die Stromversorgung für den Winter gewährleistet ist.

Die Regierung hat ein Update für den Strom-Lastabwurfplan vorgestellt

Die Regierung hat ein Update für den Strom-Lastabwurfplan vorgestellt Foto: Guido Romaschewsky

Ein Strom-Monitor soll Luxemburg durch den Winter helfen. Das ist die Vorstellung von Energieminister Claude Turmes, der das Überwachungswerkzeug am Freitagmorgen auf einer Pressekonferenz vorgestellt hat. Auf blauem Hintergrund werden eine tägliche Zeitleiste und eine Landkarte Luxemburgs in verschiedenen Farben dargestellt. Grün bedeutet, dass es keine Probleme bei der Versorgungssicherheit gibt, bei Warnstufe Orange steht das Netz unter Druck und der Verbrauch sollte bestenfalls gesenkt werden. Schwenkt die Ampel auf Rot, heißt es: Licht aus. In dem Fall muss der Verbrauch gesenkt werden, um ungewollte Blackouts zu verhindern. Weiße Umrandungen geben zudem die Tageszeiten an, an denen mit einem Spitzenverbrauch im Luxemburger Netz gerechnet wird.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Wegen mangelnder Genauigkeit

Staatsrat lehnt Gesetz zur Finanzierung des Transportsyndikats TICE ab