Öffentliches Register

So reagieren Luxemburgs Abgeordnete auf die „OpenLux“-Vorwürfe

Nach der Luxleaks-Affäre im Jahr 2014 ist gestern Morgen eine neue Diskussionsrunde um Luxemburgs Steuervorteile für Firmen aus dem Ausland eröffnet worden. Angestoßen wurde die Debatte durch eine Recherche der französischen Zeitung „Le Monde“, auch andere Medien sind daran beteiligt. Das Tageblatt hat bei den Abgeordneten im Luxemburger Parlament nachgefragt, was sie über die Vorwürfe denken.

Das Tageblatt hat einige Luxemburger Abgeordnete zu den „OpenLux“-Vorwürfen befragt

Das Tageblatt hat einige Luxemburger Abgeordnete zu den „OpenLux“-Vorwürfen befragt Symbolfoto: Editpress/Anne Lommel

Das Großherzogtum als Steueroase innerhalb der EU – dieses Klischee haftet Luxemburg mittlerweile schon etwas länger an. Aber entspricht dieses Klischee auch der Wahrheit? Die aktuelle „OpenLux“-Affäre wurde von einer Recherche der französischen Tageszeitung Le Monde angestoßen, weitere Zeitungen wie die Süddeutsche Zeitung in Deutschland oder Woxx in Luxemburg waren daran beteiligt. Die Vorwürfe: Seit der Luxleaks-Affäre im Jahr 2014 habe sich im Großherzogtum bezüglich der außergewöhnlichen Steuervorteile für Unternehmen nicht viel verbessert. Das für jeden einsehbare „Registre des bénéficiaires économiques“ sei „weitgehend wirkungslos“ – dabei soll die Datenbank es eigentlich Briefkastenfirmen schwerer machen, sich zu verstecken.

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