CGFP-Nationalvorstand
„So kann die Regierung nicht mit uns umspringen“
Nach der ersten Sitzung des Nationalvorstandes nach dem Lockdown zeigen sich die CGFP-Verantwortlichen verärgert. Man vermisse Wertschätzung und echten Sozialdialog, so Präsident Romain Wolff. Indes wird die Regierung aufgefordert, die Sozialleistungen nicht zu verschlechtern und die Hände von der Kaufkraft der Bürger und von Steuererhöhungen zu lassen.
Komplizierte Beziehung: CGFP-Präsident Romain Wolff und Generalsekretär Steve Heiliger vermissen die Wertschätzung der Regierung und des für sie zuständigen Ministers, Marc Hansen. „So geht man nicht mit uns um“, dixit Romain Wolff. Foto: Editpress/Alain Rischard
Wenn der Beziehungsstatus zwischen Regierung und CGFP („Confédération générale de la fonction publique“) mal wieder auf „es ist kompliziert“ steht, dann wendet der Dachverband der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes sich mitunter gerne an die Presse. Die spielt dann „Go-Between“, was vor dem Hintergrund einer ersten Sitzung des CGFP-Nationalvorstandes seit dem Lockdown aber durchaus als legitim angesehen werden kann.