Neijoerspatt ADR

„Sie werden versuchen, uns zu diffamieren“

Beim „Neijoerspatt“ der ADR am Donnerstagabend zeichnete der Abgeordnete Fred Keup ein sehr negatives und düsteres Bild von der Luxemburger „Nation“. Die Ursache dafür sah Keup in der zehnjährigen „Gambia“-Politik.

Im Mitgliederzentrum „Schwaarzt Haus“ auf Cents legte Fred Keup den ADR-Anhängern nahe, wie wichtig das Wahljahr 2023 sei

Im Mitgliederzentrum „Schwaarzt Haus“ auf Cents legte Fred Keup den ADR-Anhängern nahe, wie wichtig das Wahljahr 2023 sei Foto: Editpress/Julien Garroy

Der ADR-Abgeordnete Fred Keup zeigte sich erfreut, dass seine Partei dieses Jahr „sehr viele neue Mitglieder“ hinzugewinnen konnte. Das Wahljahr 2023 sei sehr wichtig, weil es die einzige Gelegenheit in fünf Jahren sei, wo die Bürger um ihre Meinung gefragt würden. „Nutzt diesen Moment, weil solche Momente rar sind“, sagte Keup. Und die Regierung habe Angst. Sie fürchte sich vor der Stimme des Volkes. Auch wenn sie dies nicht zugeben wolle. Keup schlug die Werbetrommel für mehr direkte Demokratie. Dies könne man durch Referenden erreichen. „Wir haben Demokratie nicht nur in unserem Namen, sondern auch in unserem Herzen.“ Keup erinnerte daran, dass vier Parteien in ihrem Wahlprogramm 2018 versprachen, ein Referendum zur neuen Verfassung abhalten zu wollen. Doch keine habe dieses Versprechen eingelöst. „Ich verspreche euch: Wenn wir als Partei in eine Koalition kommen, auf kommunaler oder nationaler Ebene, dann werden wir für wichtige Projekte Referenden organisieren.“

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Wegen mangelnder Genauigkeit

Staatsrat lehnt Gesetz zur Finanzierung des Transportsyndikats TICE ab