Kinder- und Jugendschutz

Sexueller Missbrauch im Internet: Was in Luxemburg gegen Cybergrooming getan wird

Missbrauch beginnt oft mit dem vorherigen Erschleichen von Vertrauen – so auch beim sogenannten Cybergrooming. Dabei nähern sich Täter online Minderjährigen an, meist um daraufhin andere Taten zu ermöglichen. Auch in Luxemburg kommt das vor, die Dunkelziffer ist laut Experten vermutlich hoch. Polizeiminister Henri Kox erklärt in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage, was im Großherzogtum gegen Cybergrooming unternommen wird.

Cybergrooming bezeichnet laut der deutschen Plattform klicksafe.de die Anbahnung von sexueller Gewalt gegen Minderjährige im Internet. Das englische Wort „grooming“ bedeutet „Striegeln“ und steht metaphorisch für das subtile Annähern von Tätern oder Täterinnen an Kinder oder Jugendliche.

Cybergrooming bezeichnet laut der deutschen Plattform klicksafe.de die Anbahnung von sexueller Gewalt gegen Minderjährige im Internet. Das englische Wort „grooming“ bedeutet „Striegeln“ und steht metaphorisch für das subtile Annähern von Tätern oder Täterinnen an Kinder oder Jugendliche. Symbolfoto: Jens Kalaene/ZB/dpa, Fotomontage: Yannick Schumacher

Es beginnt mit einem harmlosen Chat auf Plattformen wie TikTok oder Instagram, doch enden kann es in einer Straftat – die Rede ist von Cybergrooming. Der Begriff bezeichnet die Vorbereitung von Straftaten im Netz, wie zum Beispiel sexuellem Missbrauch. Die Täter nähern sich beim Grooming (übersetzt: „Striegeln“) online Kindern und Jugendlichen an, um so ihr Vertrauen zu gewinnen und sie später manipulieren oder unter Druck setzen zu können. Auch in Luxemburg gab es schon einige Fälle von Cybergrooming, wie Polizeiminister Henri Kox („déi gréng“) in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage berichtet.

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