Luxemburg

Schulminister in „großer Sorge“: ADR beschuldigt LTPES-Direktorin der Hetze

Fred Keup kritisiert, dass Schuldirektoren ihre Tribüne zur Verbreitung persönlicher Ansichten und zur politischen Hetze gegen rechte Politik nutzen würden. Wie reagiert Schulminister Claude Meisch auf die Kritik?

Schulminister Claude Meisch stimmt dem ADR-Abgeordneten Fred Keup nicht zu 

Schulminister Claude Meisch stimmt dem ADR-Abgeordneten Fred Keup nicht zu  Symbolfoto: Editpress/Julien Garroy

„Alle Luxemburger Beamten leisten beim Antritt ihrer Funktion einen Eid“, schreibt Schulminister Claude Meisch am Freitag in seiner Antwort auf eine parlamentarische Frage des ADR-Abgeordneten Fred Keup. Beamte müssten in der Ausübung ihrer Funktion Aussagen unterlassen, die gegen die Prinzipien der „Integrität, Genauigkeit und Unparteilichkeit“ („intégrité, exactitude, und impartialité“) verstoßen. Keup hatte zuvor kritisiert, dass bei den Diplomüberreichungen am Ende des Schuljahres einige Direktoren „diese Tribüne benutzen, um ihre persönlichen politischen Ansichten zu propagieren“. Besonders im LTPES hätten Eltern und Schüler gemeldet, dass die Direktorin „gegen rechte Politik gehetzt“ habe.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

NATO-Ziel

Luxemburg will Militärausgaben schrittweise bis 2029 erhöhen

Diplomatie

Warum Luxemburg und Kasachstan mehr gemeinsam haben als man denkt

Rede zur Lage der Nation

CSV-Premier Luc Frieden appelliert an das Nationalbewusstsein