Interview

Schulmediatorin Lis De Pina: „Die Leute haben sehr viel Angst vor den Institutionen“

Das Büro der Schulmediation wurde im Oktober 2018 neu gegründet und ist mit vier Mitarbeitern besetzt. Das unabhängig vom Bildungsministerium funktionierende Büro hat die Aufgabe, als letzte Instanz bei Streitigkeiten in den Bereichen Inklusion, Schulabbruch und Integration zu schlichten. Eine Besonderheit fällt dem Büro zu: Es kann bei Nichtbefolgung seiner individuellen Empfehlungen, zum Beispiel durch eine Schuldirektion, den Bildungsminister einschalten. Dadurch bekommt diese Empfehlung einen verpflichtenden Charakter. Das Tageblatt hat sich mit Schulmediatorin Lis De Pina über ihre Einschätzungen zum ersten Schuljahresbericht unterhalten, der kürzlich veröffentlicht wurde und bei Parlament und Regierung eingereicht wurde. Darin wurden insbesondere zehn generelle Empfehlungen an den Bildungsminister formuliert.

Das Büro von Schulmediatorin Lis De Pina gilt als letzte Instanz bei Streitigkeiten in der Schule

Das Büro von Schulmediatorin Lis De Pina gilt als letzte Instanz bei Streitigkeiten in der Schule Foto: Editpress/Anne Lommel

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