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Schule und Chancengleichheit: „Brauchen keine Revolution, sondern eine permanente Evolution“

Es ist seit langem bekannt und Studien bestätigen es: Luxemburgs Schulen zementieren die gesellschaftlichen Ungleichheiten. Die sozioökonomische Stellung der Eltern entscheidet mit über den schulischen Erfolg des Kindes. Die Frage beschäftigte das Parlament nicht zum ersten Mal. Dass am Mittwoch jeder Redner für Chancengleichheit und höchstmögliche Förderung aller Kinder in der Schule plädierte, überraschte nicht. Auch das ist nicht neu.

Schule und Chancengleichheit: „Brauchen keine Revolution, sondern eine permanente Evolution“

Symbolfoto: Marijan Murat/dpa

Die Schule reproduziert die sozialen Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten. Sie wiederholt die strukturellen Fehler in der Gesellschaft. Das war die Grundaussage von Myriam Cecchetti („déi Lénk“). Das dürfe jedoch nicht der Bildungsauftrag der öffentlichen Schule sein, so die Abgeordnete. Sie hatte die gestrige Interpellation zum Thema initiiert. Der demokratische Bildungsauftrag müsse sich insbesondere an Schüler und Schülerinnen aus sozial schwachen Milieus richten, denen der Erfolg nicht gleich in die Wiege gelegt wurde.

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