Hitze und Trockenheit
Rückgang in Luxemburgs Grundwasserleitern: Was das für die Versorgung des Landes bedeutet
In Luxemburg wird das Trinkwasser teils aus dem Grundwasser und teils durch die Aufbereitung von Stauseewasser gewonnen. Doch in den vergangenen Wintern hat das Wasserwirtschaftsamt einen Rückgang bei der natürlichen Wiederauffüllung der Grundwasserleiter festgestellt. Das Tageblatt hat nachgefragt, was das künftig für die Trinkwasserversorgung des Großherzogtums bedeutet.
Die Grundwasserträger in Luxemburg werden seit einigen Jahren nicht mehr so üppig durch Niederschlag im Winter wiederbefüllt und verzeichnen einen Rückgang Symbolfoto: dpa/Marijan Murat
Hitze und Trockenheit – zwei Worte, die zwar nicht immer, aber sehr häufig zusammenhängen, machen derzeit auch Luxemburg zu schaffen. Überfüllte Stausee-Parkplätze und Bitten der Regierung um Sparsamkeit beim Trinkwasser sind nur einige Folgen der aktuellen Wetterverhältnisse. Doch das Wasserwirtschaftsamt hat schon seit einigen Jahren einen Trend bemerkt, der Auswirkungen auf Luxemburgs Trinkwasserversorgung hat. Brigitte Lambert, Leiterin der dortigen Abteilung für Grund- und Trinkwasser, sagt: „Der Winter ist die Zeit, in der das Wasser grundwasserwirksam einsickern kann – in den vergangenen Jahren ist das aber nur unterdurchschnittlich passiert.“