Rentendebatte

Rente zum Selbstausrechnen: „Déi Lénk“ startet „Pensiounsrechner“

Einen Vorschlag zur Reform des luxemburgischen Rentensystems hat „déi Lénk“ schon vor einigen Wochen vorgelegt. Nun startet die Partei eine Informationskampagne – samt „Pensiounsrechner“.

Linken-Abgeordneter Marc Baum kritisierte die Vorgehensweise der Regierung in der Rentendebatte

Linken-Abgeordneter Marc Baum kritisierte die Vorgehensweise der Regierung in der Rentendebatte Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Wer wissen will, wie viel Geld ihm oder ihr im Alter bleiben wird, kann das nun mit einem Klick und ein paar Zahlen ausrechnen lassen – vom KI-gestützten „Pensiounsrechner“, den „déi Lénk“ am Dienstagmittag gestartet hat. Der Rechner ist Teil einer Informations- und Aufklärungskampagne, die die Partei bereits auf einer Pressekonferenz vor zwei Wochen angekündigt hatte. Damals kritisierte der Chamber-Abgeordnete Marc Baum die Bürgerkonsultation der Regierung über die Webseite „Schwätz mat“. Die 21 Thesen, die Interessierte bewerten und kommentieren können, bildeten laut Baum die Rentendebatte nicht korrekt ab. Sie seien gleichzeitig „zu komplex“ und an anderen Stellen zu „simplistisch“. Die drei großen Themenbereiche der Online-Konsultation – Anpassungsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit – stünden laut Baum in Wirklichkeit für Diskussionen über die Erhöhung des Renteneintrittsalters und Leistungskürzungen sowie den Versuch, Privatversicherungen „schmackhafter“ zu machen. 

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

État de la Nation

CSV-Premier Luc Frieden will „Mateneen. Fireneen.“

Tuning und Regeln für alle

Was E-Scooter-Fahrer wissen müssen