Rentenreform

„Déi Lénk schwätzt mat“: Partei kritisiert Bürgerkonsultation der Regierung und lanciert eigene Kampagne

„Déi Lénk“ will mitreden beim Thema Pension – und hat alle Thesen der Bürgerkonsultationsseite „Schwätz mat“ kommentiert. Die konkreten Vorschläge der Partei zu einer Rentenreform werden nun von der Generalinspektion der Sozialen Sicherheit (IGSS) durchgerechnet.

Präsentieren als bislang einzige Partei konkrete Vorschläge zu einer Rentenreform: Marc Baum und Carole Thoma von „déi Lénk“

Präsentieren als bislang einzige Partei konkrete Vorschläge zu einer Rentenreform: Marc Baum und Carole Thoma von „déi Lénk“ Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Es wabert eine Debatte durch das Land. Die Debatte um die Rente. „Die Regierung hat vage eine Reform angekündigt, aber keiner weiß, wo die Reise hingeht“, sagt Marc Baum. Seine Partei „déi Lénk“ hat am Donnerstagnachmittag zu einer Pressekonferenz geladen, um sich eben jenem Thema zu widmen: dem Pensionssystem in Luxemburg. Schon im September des vergangenen Jahres hatte sich die Partei mit konkreten Vorschlägen zu einer Reform des Systems an die Öffentlichkeit gewandt. Die zentralen Punkte damals: die Abschaffung des Beitragsdeckels (das Fünffache des sozialen Mindestlohns), damit Spitzenverdiener ihren gerechten Anteil leisten können, und eine Verlagerung einiger Ausgaben der CNAP (Nationale Rentenversicherungskasse) ins Staatsbudget. Mit diesen Maßnahmen, so Parteisprecherin Carole Thoma damals, könnten kurzfristig 814 Millionen Euro als zusätzliche Einnahmen in die Rentenkasse generiert werden – und 221 Millionen eingespart werden.

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