Gesundheit

Regierung will Übergang von stationärer zu ambulanter Behandlung beschleunigen

Das Angebot ambulanter medizinischer Behandlung soll erweitert werden. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den der Ministerrat am Mittwoch angenommen hat. Gesundheitsministerin Paulette Lenert und Sozialminister Claude Haagen (beide LSAP) stellten das Projekt vor, wie der „virage ambulatoire“ beschleunigt werden kann. Die Frage war in den letzten Monaten erneut im Zusammenhang mit der Anschaffung eines MRT-Geräts durch eine Ärztegruppe in Grevenmacher (Centre médical Potaschbierg) in den öffentlichen Fokus gerückt. Bisher wurden MRT-Diagnosen nur im Krankenhaus erstellt. Zusätzliche Details zum Streitfall CMP gab es am Mittwoch nicht. Die Gespräche seien noch nicht abgeschlossen, hieß es.

Gesundheitsministerin Paulette Lenert und Sozialminister Claude Haagen (beide LSAP) bei der Pressekonferenz

Gesundheitsministerin Paulette Lenert und Sozialminister Claude Haagen (beide LSAP) bei der Pressekonferenz Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Laut Paulette Lenert sehe das Koalitionsabkommen vor, Alternativen zur klassischen stationären Behandlung im Krankenhaus zu fördern. Das soll mit dem geplanten Gesetz geschehen, an dem seit einem Jahr gearbeitet worden sei, unterstrich sie. Womit sie dem Eindruck entgegenwirken wollte, der Entwurf sei aufgrund des sich aufbauenden Drucks wegen der Nichtzulassung von MRT-Untersuchungen im CMP ausgearbeitet worden.

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