Militärspital
Regierung prüft den Bau eines Pandemiekrankenhauses, Kooperation mit CHEM nicht garantiert
Der Bau eines Militärkrankenhauses wird immer wahrscheinlicher. Am Donnerstag hat die Regierung beschlossen, eine Projektstudie durchzuführen. Das Lazarett könnte auch als Pandemiespital genutzt werden. Die geplante Zusammenarbeit mit dem Escher Südspidol gilt trotz einer bestehenden Absichtserklärung nicht mehr als gesichert.
Ob das Militärspital wie das inzwischen geschlossene „Centre de soins avancé“ in Belval aus Militärzelten bestehen wird, ist unwahrscheinlich. Eine Projektstudie soll nun Aufschluss bringen. Editpress/Julien Garroy
Am Donnerstag hat der Regierungsrat beschlossen, eine Projektstudie für den Bau eines Militärkrankenhauses durchzuführen. Dieses Spital könne einerseits den Bedürfnissen der NATO-Partnerländer dienen. Damit das Militärkrankenhaus über den Haushalt der Verteidigung finanziert werden könne, sei es unerlässlich, dass das Spital sich in eine multinationale Dimension einschreibe und in Zusammenarbeit mit den NATO-Allierten betrieben werde.