Drogendësch 2.0
„Rechtsstaat muss Zähne zeigen“: Regierung stellt neue Maßnahmen im Kampf gegen Drogenkriminalität vor
Die großen Luxemburger Herausforderungen werden alle über Tisch diskutiert: „Energiedësch“, „Logementsdësch“, „Sozialdësch“ und jetzt dann auch ein „Drogendësch“. Mit insgesamt 60 Maßnahmen will die Luxemburger Regierung das Drogenproblem bekämpfen – allen voran in Luxemburg-Stadt.
Gleich vier Minister haben die 60 Maßnahmen des „Drogendësch 2.0“ am Donnerstag vorgestellt Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Vier Minister, eine Bürgermeisterin, Luxemburgs Staatsanwalt und Polizeidirektor haben am Donnerstag die Resultate des „Drogendësch 2.0“ vorgestellt. „Der Drogentisch 1.0 der vorigen Regierung war eine gute Idee und wurde auch umgesetzt“, begrüßt Innenminister Léon Gloden (CSV) die anwesenden Journalisten und Beamten der verschiedenen Verwaltungen. Die Realität aber habe sich mittlerweile verändert und die Herangehensweise angepasst werden müssen. „Mir musse méi schnell si wéi déi Kriminell.“ Während vier Monaten habe man deswegen 60 neue Maßnahmen ausgearbeitet, die bereits am Morgen einigen Bürgern aus dem städtischen Bahnhofsviertel vorgestellt wurden.