Luxemburg-Stadt

Private Sicherheitsdienste im öffentlichen Raum – Schöffe Wilmes: „Es ist keine Ersatzpolizei!“

Die Diskussionen um den Einsatz privater Sicherheitskräfte in der Stadt Luxemburg schlagen weiter hohe Wellen. Im Gespräch mit dem Tageblatt reagiert Schöffe Serge Wilmes auf die Kritiken. Vor allem die Heftigkeit der Reaktionen hätten ihn überrascht. Schließlich sei die Maßnahme weder neu noch illegal.

Präsenz zeigen und Polizei verständigen: Die Aufgaben der Sicherheitsbeamten greifen nicht in den Kompetenzbereich der Polizei über, sagt Schöffe Serge Wilmes

Präsenz zeigen und Polizei verständigen: Die Aufgaben der Sicherheitsbeamten greifen nicht in den Kompetenzbereich der Polizei über, sagt Schöffe Serge Wilmes Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Nein, mit dieser Reaktion habe er wirklich nicht gerechnet, antwortet Hauptstadt-Schöffe Serge Wilmes (CSV) auf die Frage, ob ihn die Heftigkeit der Reaktionen der letzten Tage überrascht habe. Tatsächlich hat die Entscheidung des Schöffenrats, Beamte eines privaten Sicherheitsdienstes an den Brennpunkten der Hauptstadt einzusetzen, in den letzten Tagen hohe Wellen geschlagen. Die öffentliche Macht gehöre nicht in private Hände, so der Grundtenor.

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