Prepper Nation

Premierminister Luc Frieden stellt Resilienzstrategie für Luxemburg vor

Premierminister Luc Frieden hat Luxemburgs nationale Resilienzstrategie vorgestellt. Auf acht Themenschwerpunkten sollen insgesamt 149 Maßnahmen umgesetzt werden, um Luxemburg widerstandsfähiger zu machen. Inspiration für das vorliegende Papier waren die Finnen.

Premierminister Luc Frieden und der Direktor des „Haut commissariat à la protection nationale“, Guy Bley, stellen das Strategiepapier vor

Premierminister Luc Frieden und der Direktor des „Haut commissariat à la protection nationale“, Guy Bley, stellen das Strategiepapier vor Foto: Editpress/Julien Garroy

Der Begriff der Resilienz hat Hochkonjunktur und riskiert immer mehr zum politischen Schlagwort zu verkommen. Kein Wunder: Auf die weltweite Corona-Pandemie folgt der Ukrainekrieg, der wiederum eine Energie- und Inflationskrise auslöst. Während sich die Weltwirtschaft so langsam erholt, stürzt die Hamas mit ihrem Attentat auf Israel am 7. Oktober 2023 die Welt bereits in die nächste Krise, während der US-Präsident vor aller Augen an den Grundfesten der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in den USA rüttelt und die globale Ordnung kurzerhand infrage stellt. Rechnet man zu dem Katastrophen-Potpourri noch eine weltweit steigende Anzahl an Extremwetterereignissen und die in Luxemburg schwelende Wohnungs- und Mobilitätskrise hinzu, kann man getrost sagen: Die Augenblicke, in denen man sich dem Dauerkrisenmodus entziehen und kurz aufatmen kann, werden seltener. „Wann ee gutt preparéiert ass, ass dat, wat geschitt, manner schlëmm“, meint hingegen Premierminister Luc Frieden bei der Vorstellung der nationalen Resilienzstrategie am Montag im Beisein von Direktor des „Haut commissariat à la protection nationale“ (HCPN) Guy Bley.

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