Sechs statt vier Spuren

Pläne mit Geschichte: Kommt der Ausbau der A6 in Luxemburg jetzt tatsächlich?

Die Idee für den Ausbau der Autobahn A6 ist schon Jahrzehnte alt – und wird immer wieder munter erforscht, geplant, gekürzt und wiederbelebt. Jetzt wagt sich Mobilitätsministerin Yuriko Backes an das Projekt. 

Lange Planungsphase: Die Idee für einen sechsspurigen Ausbau der A6 ist nicht neu

Lange Planungsphase: Die Idee für einen sechsspurigen Ausbau der A6 ist nicht neu Collage: Tobias Senzig/Fotos: Editpress

„Grenzüberschreitende Mobilität: Neuer Elan bei der belgisch-luxemburgischen Zusammenarbeit.“ Mit diesen motivierten Worten hat die Presseabteilung des Luxemburger Mobilitätsministeriums am vergangenen Donnerstag über einen Besuch von Chefin Yuriko Backes (DP) in Brüssel berichtet. Und tatsächlich: Backes hat mit ihrem belgischen Amtskollegen Jean-Luc Crucke ein bahnbrechendes Projekt besprochen: „Das Treffen bot auch die Gelegenheit, das in Planung befindliche Projekt einer dreispurigen Erweiterung der Autobahn A6 zu erörtern“, hieß es in einer Pressemitteilung. In jede Fahrtrichtung soll auf Luxemburger Seite eine Spur hinzukommen, exklusiv „für öffentliche Verkehrsmittel und Fahrgemeinschaften.“ Durch diese Umgestaltungen solle das „derzeitige Mobilitätsangebot“ um eine „weitere sanfte Alternative“ erweitert werden. 

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